Wissenswertes über die traditionellen Gerichte der Region Podhale: Was heute nicht mehr gekocht wird

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Wissenswertes über die traditionellen Gerichte der Region Podhale: Was heute nicht mehr gekocht wird

Sauerkrautsuppe (Kwaśnica) Oscypek-Schafskäses haben sich zwar gut gehalten, doch viele der früheren Gerichte der Bergbewohner sind still und leise von den Tischen in Podhale verschwunden. Manche wurden über Generationen hinweg täglich gegessen, doch heute sucht man sie vergeblich in den Gasthäusern. Wir haben einige schmackhafte Kuriositäten über Gerichte und Bräuche zusammengestellt, die entweder ganz verschwunden sind oder nur noch sehr selten zubereitet werden.

Bryjka, ein Alltagsgericht, das man heute kaum noch findet

Es gibt kaum ein besseres Beispiel für ein in Vergessenheit geratenes Gericht als die „Bryjka“. Über Jahrhunderte hinweg war sie das Alltagsgericht der Bergbewohner, einfach bis zum Äußersten: Mehl, meist Hafermehl, wurde in Salzwasser gekocht und mit einer Soße, zum Beispiel Speck oder Butter, verfeinert. Heute ist die Bryjka fast vollständig aus den Speisekarten der Gasthäuser verschwunden, da sie als wenig attraktives Gericht gilt. Was einst täglich gegessen wurde, ist zu einer kulinarischen Kuriosität geworden.

Hałuski, Klöße, die von den Speisekarten verschwinden

„Hałuski“ sind regionale Kartoffelnudeln, die mit warmer Milch, regionalem Käse oder einer Soße aus Grieben serviert werden. Es ist ein einfaches und sättigendes Gericht, das jedoch immer seltener wird. Heute ist es in Zakopane schwierig, ein Restaurant zu finden, das sie auf der Speisekarte hat. Ein weiterer Beweis dafür, dass gerade die traditionellsten Gerichte am leichtesten in Vergessenheit geraten.

Moskole-Kartoffelfladen, früher aus Hafer, heute aus Kartoffeln

Moskole-Kartoffelfladen sind ein interessanter Fall eines Gerichts, das zwar überlebt hat, sich aber völlig verändert hat. Früher dienten diese Fladen als Brotersatz und wurden aus Hafermehl zubereitet. Heute werden sie meist aus gekochten Kartoffeln zubereitet und mit Butter, Bryndza oder geräuchertem Speck serviert. Derselbe Name, und doch ein anderes Gericht als vor hundert oder zweihundert Jahren.

Vergessene Kleinigkeiten: „Bombolki“, „Fizoły“ und „Sałaciorka“

Auf dem Speiseplan von früher tauchten auch Gerichte auf, deren Namen heute geradezu rätselhaft klingen. Neben „Moskoli“ aß man „Bombolki“, und nur gelegentlich kamen Gerichte wie „Fizoły“, ein Bohnengericht, sowie „Sałaciorka“ auf den Tisch. Das sind Überbleibsel eines Wortschatzes der alten Küche, der reichhaltiger ist, als man denkt, und heute größtenteils in Vergessenheit geraten ist.

„Żętyca“, ein Getränk direkt aus der Hütte

Eine Seltenheit ist heute auch die „Żętyca“, also Molke aus Schafsmilch, die bei der Herstellung von „Oscypek“ und „Bundz“ anfällt. Für die früheren Hirten war sie ein alltägliches, nahrhaftes Getränk, das direkt aus der Hütte getrunken wurde, frisch oder leicht säuerlich. Heute muss man danach suchen, und viele Touristen wissen gar nicht, dass es sie gibt.

Alte kulinarische Bräuche

Nicht nur die Gerichte gehören der Vergangenheit an. Auch das gesamte Brauchtum, das mit dem Essen einherging, ist verschwunden.

Käse als Bezahlung

Heute bezahlen wir für Käse, früher wurde mit Käse bezahlt. Juhas (Schäfer) erhielt für einen Tag Schafweide einen „Oscypek“. Käse war also nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern auch ein Wertmaßstab und eine Form der Bezahlung.

Eier nur zu Festtagen

Ein kleines Detail verdeutlicht am besten das Ausmaß der früheren Armut. Auf ärmeren Höfen kannten die Kinder den Geschmack von Eiern manchmal gar nicht, da diese ausschließlich an Feiertagen serviert wurden. Ein Produkt, das heute selbstverständlich ist, galt damals als Luxus.

Leinöl während der Fastenzeit

Die Fastenzeiten wurden streng eingehalten, und während dieser Zeit war die Verwendung von Schweineschmalz verboten. Zum Anbraten der Speisen diente damals Öl, das in ländlichen Ölmühlen aus Leinsamen gepresst wurde, eines der wenigen erlaubten Fastenfette.

Bräuche rund um das Getreide

Das Essen und die Arbeit auf dem Feld waren von Ritualen durchdrungen. Dem ausgesäten Hafer fügte man Getreide hinzu, das am Tag des Heiligen Stephanus geweiht worden war, und der Pflug, die Pferde und der Pflüger wurden mit Weihwasser besprengt. Das Essen begann also bereits in der Phase der Aussaat.

Ehrfurcht als Teil des Alltags

Diese Gesten zeigen, dass für die Bergbewohner von einst die Nahrung ein Geschenk war, um das man sich bemühen musste und das man zu achten hatte. Diese Haltung ist heute, in Zeiten des Überflusses, weitgehend verschwunden.

Warum diese Gerichte verschwunden sind

Der Grund ist im Grunde genommen einfach. Viele alte Gerichte entstanden aus Armut und Not, und als sich die Lebensbedingungen verbesserten, wurden sie überflüssig. „Bryjka“ oder der Haferbrei allein wurden mit schwierigen Zeiten in Verbindung gebracht, daher ersetzte man sie gerne durch etwas Reichhaltigeres. Der Tourismus bevorzugte spektakuläre Gerichte statt alltäglicher Speisen, weshalb die bescheidensten Gerichte in Vergessenheit gerieten. Genau deshalb lohnt es sich, an sie zu erinnern, denn sie sind die wahren Wurzeln der Küche der Region Podhale.

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Gerichte wie „Bryjka“, „Hałuski“ und „Żętyca“ sind fast vollständig aus dem täglichen Speiseplan verschwunden, und Bezeichnungen wie „Bombolki“, „Fizoły“ oder „Sałaciorka“ klingen heute geradezu rätselhaft. Es handelte sich um einfache und preiswerte Gerichte auf der Basis von Hafer, Kartoffeln und Milchprodukten. Als sich die Lebensbedingungen verbesserten, wurden sie durch sättigendere und eindrucksvollere Speisen ersetzt. Deshalb betrachten wir sie heute eher als kulinarische Kuriositäten denn als festen Bestandteil des Speiseplans.

„Bryjka“ ist eines der charakteristischsten traditionellen Gerichte der Bergbewohner und denkbar einfach. Mehl, meist Hafermehl, wurde in Salzwasser gekocht und mit einer Soße, zum Beispiel Speck oder Butter, verfeinert. Über Jahrhunderte hinweg war es eine alltägliche, sättigende Mahlzeit, die Energie für den Arbeitstag lieferte. Heute ist es fast vollständig aus den Speisekarten der Gasthäuser verschwunden, da es als wenig attraktives Gericht gilt.

Nein. Früher dienten „Moskole-Kartoffelfladen“ als Brotersatz und wurden aus Hafermehl hergestellt, das ohne Fett auf einem Backblech gebacken wurde. Heute werden sie meist aus gekochten Kartoffeln, Mehl und Wasser zubereitet und mit Butter, Bryndza oder geräuchertem Speck serviert. Es ist zwar derselbe Name, aber im Grunde genommen ein anderes Gericht als das von vor hundert oder zweihundert Jahren.

Am besten lässt sich dies anhand der Bezahlung mit Käse veranschaulichen: Juhas (Schäfer) Für einen Tag Schafweide erhielt er einen Oscypek, sodass Käse sowohl als Wertmaßstab als auch als Zahlungsmittel diente. Bezeichnend ist auch, dass Kinder in ärmeren Häusern den Geschmack von Eiern manchmal gar nicht kannten, da diese ausschließlich an Feiertagen serviert wurden. Hinzu kamen rituelle Bräuche, wie das Beimischen von am Stephanstag geweihtem Getreide in die Aussaat. All dies zeigt, dass Essen als ein Geschenk betrachtet wurde, um das man sich bemühen musste.

Żętyca ist Molke aus Schafsmilch, die bei der Herstellung von Oscypek und Bundz anfällt. Für die Hirten von einst war sie ein alltägliches, nahrhaftes Getränk, das direkt aus der Hütte getrunken wurde, frisch oder leicht säuerlich. Bis heute gilt sie als gesundes, traditionelles Hirtenprodukt. Heutzutage muss man jedoch schon danach suchen, und viele Touristen wissen gar nicht, dass es sie gibt.

Hałuski sind regionale Kartoffelklößchen, die mit warmer Milch, regionalem Käse oder einer Soße aus Grieben serviert werden. Es ist ein einfaches und sättigendes Gericht, das typisch für die häusliche Alltagsküche in Podhale ist. Heute findet man in Zakopane kaum noch ein Restaurant, das dieses Gericht auf der Speisekarte hat. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass gerade die traditionellsten Gerichte am leichtesten in Vergessenheit geraten.

Es handelt sich um alte, größtenteils in Vergessenheit geratene Gerichte aus dem Podhale, deren Namen heute rätselhaft klingen. „Bombolki“ wurden neben „Moskoli“ gegessen, „Fizoły“ ist ein Bohnengericht, und „Sałaciorka“ kam nur sporadisch auf den Tisch. Sie gehören zu einem Vokabular der alten Küche, das reichhaltiger ist, als man vermuten würde. Ihr Verschwinden zeigt, wie viel aus dem täglichen Speiseplan der Bergbewohner in Vergessenheit geraten ist.

Ja, Käse galt in Podhale gewissermaßen als Währung. Ein „Juhas (Schäfer)“ erhielt für einen Tag Schafhüten einen „Oscypek“, sodass Käse nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern auch ein Wertmaßstab und eine Form der Bezahlung war. Dies zeigt, wie wertvoll das Produkt aus Schafsmilch in der früheren Hirtenwirtschaft war. Kein Wunder, dass die besten Käsesorten häufiger zum Verkauf angeboten wurden als auf den eigenen Tisch kamen.

Gerade dieses kleine Detail verdeutlicht am besten das Ausmaß der früheren Armut. In ärmeren Haushalten kannten die Kinder den Geschmack von Eiern manchmal gar nicht, da diese ausschließlich an Feiertagen serviert wurden. Ein Produkt, das heute völlig selbstverständlich ist, galt damals als Delikatesse, die für besondere Anlässe aufbewahrt wurde. Das erinnert daran, wie sparsam und den Notwendigkeiten unterworfen die tägliche Küche der Bergbewohner war.

Der Grund dafür ist im Grunde genommen einfach: Viele dieser Gerichte entstanden aus Armut und Not. Als sich die Lebensbedingungen verbesserten, wurden sie überflüssig, und Breiartige Gerichte wie „Bryjka“ wurden mit schwierigen Zeiten in Verbindung gebracht. Der Tourismus bevorzugte zudem eher spektakuläre Gerichte statt alltäglicher Speisen, sodass die bescheidensten Gerichte in Vergessenheit gerieten. Genau deshalb lohnt es sich, an sie zu erinnern, denn sie sind die wahren Wurzeln der Küche der Region Podhale.

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